Umweltministerin Thekla Walker besucht Baustelle der Forbacher Ersatzwasserleitung – Vorbildprojekt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung
Im Rahmen ihrer Sommertour hat die baden-württembergische Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Thekla Walker, am 3. August die Gemeinde Forbach besucht. Im Mittelpunkt ihres Aufenthalts stand die Besichtigung der derzeit laufenden Baumaßnahme zur Errichtung der Ersatzwasserleitung zwischen den Wasserwerken Hundsbach und Schwarzenbach-Talsperre – einem Projekt, das als beispielhaft für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung gilt.
Die Maßnahme ist ein wichtiger Baustein des Masterplans Wasserversorgung Baden-Württemberg.
Ziel ist es, durch den Aufbau von Redundanzen die Versorgungssicherheit nachhaltig zu stärken und die Trinkwasserversorgung auch unter den Herausforderungen des Klimawandels langfristig zu gewährleisten. Durch die Verbindung mehrerer Wasserbezugsquellen wird die Infrastruktur deutlich widerstandsfähiger und gleichzeitig die Versorgungssicherheit für kommende Generationen erhöht.
Die Gemeinde Forbach hat hierfür bereits in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen geschaffen. Mit dem Neubau von zwei modernen Wasserwerken wurde frühzeitig die Voraussetzung dafür geschaffen, die Wasserversorgung zukunftssicher aufzustellen.
Die nun entstehende Verbindungsleitung stellt den nächsten konsequenten Schritt dar und macht das Gesamtsystem noch leistungsfähiger und ausfallsicherer.
Möglich wird dieses anspruchsvolle Vorhaben auch durch die enge Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Maßnahme im Rahmen der Förderprogramme zur kommunalen Wasserversorgung und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Erhalt einer leistungsfähigen und krisenfesten Trinkwasserinfrastruktur im ländlichen Raum. Gerade Projekte wie das in Forbach zeigen, wie kommunale Weitsicht und gezielte Landesförderung Hand in Hand gehen können.
Bürgermeister Robert Stiebler zeigte sich über den Besuch der Umweltministerin erfreut:
„Es freut uns sehr, dass Ministerin Thekla Walker den Weg nach Forbach gefunden hat, um sich persönlich ein Bild von diesem außergewöhnlichen Projekt zu machen. Die Sicherung unserer Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben überhaupt. Dass unser Vorgehen im Rahmen des Masterplans Wasserversorgung als beispielhaft wahrgenommen wird, bestätigt uns in dem eingeschlagenen Weg. Gleichzeitig ist die Förderung durch das Land ein wichtiges Signal, dass vorausschauende Investitionen in die Daseinsvorsorge unterstützt werden und sich langfristiges Denken auszahlt.“
Auch die Rückmeldungen der Ministerin während des Besuchs machten deutlich, dass das Forbacher Konzept als zukunftsweisend angesehen wird und beispielhaft aufzeigt, wie Kommunen frühzeitig und vorausschauend auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte reagieren können.
Die Gemeinde Forbach bedankt sich herzlich bei Umweltministerin Thekla Walker für ihren Besuch, den offenen und konstruktiven Austausch sowie für die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg. Die Förderung der Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag, um die kommunale Wasserversorgung nachhaltig zu stärken und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung langfristig zu gewährleisten.
Mit einem Augenzwinkern richtet Bürgermeister Robert Stiebler bereits den Blick in die Zukunft:
„Wir freuen uns schon heute darauf, Ministerin Walker nach Abschluss der Baumaßnahme erneut in Forbach begrüßen zu dürfen – dann bei einem guten Glas unseres ausgezeichneten Forbacher Quellwassers. Vielleicht können wir dann bereits gemeinsam auf den erfolgreichen Abschluss dieses Projekts anstoßen und uns über weitere Zukunftsaufgaben austauschen, die unsere Gemeinde bewegen.“


