Der im Jahre 1900 fertiggestellte Westweg ist der älteste und wohl mit der bekannteste
durchgehende Weitwanderweg der europäischen Mittelgebirge. Er verläuft auf den
aussichtsreichen, waldreichen Höhenzügen des Schwarzwaldes von Pforzheim
bis Basel auf einer Länge von 280 Wanderkilometern. Der Westweg beginnt in Pforzheim.
Er führt aus dem Nagold- und Enztal auf die Höhen zum Dobel. Durch weite Wälder
mit Mooren und kleinen Moorseen wird der Hohloh erreicht. Vom dortigen
Kaiser-Wilhelm-Turm bietet sich bei gutem Wetter ein toller Panoramablick. Über
die aussichtsreichen Felsen des tief eingeschnittenen Murgtals geht es hinunter nach Forbach.


Rautenkennzeichnung des Westwegs


Forbach ist Ziel der zweiten Etappe der Westwegwanderung. Vom Latschigfelsen mit seinem Aussichtspavillon
steigt der Weg steil hinab ins malerische Kauersbachtal. Unterhalb des Sportplatzes führt der Weg in den
Forbacher Ortsteil Gausbach. Wer nach dem anstrengenden Abstieg noch Lust und Kraft hat, sollte den Umweg
über den Sportplatz und von dort über den Langenbergweg, die Brückwaldanlage und den Herdweg
bis zur evangelischen Kirche in Kauf nehmen. Ein traumhafter Blick auf Forbach und Gausbach mit ihren
Sehenswürdigkeiten ist der Lohn der Mühe. Danach hat man sich die Ankunft im Quartier wirklich verdient,
denn am nächsten Tag wartet ein anstrengender Aufstieg auf den Wanderer.

Vorbei an Schwarzenbach-Talsperre, am bezaubernden Herrenwieser See und der Badener Höhe
mit dem Friedrichsturm gelangt der Westweg über den Kamm zwischen Rhein und Murg auf den höchsten Punkt
im Nordschwarzwald, die Hornisgrinde.
Karseen, wie Mummelsee oder der einsame und schöne Wildsee, begleiten den Westweg. Zahlreiche herrliche
Aussichten und wunderschöne Natur, wie zum Beispiel auf dem Hochkopf warten entlang des Wegs.

Von der Alexanderschanze verläuft der Westweg über den Rücken zwischen Wolf-und Renchtal/Harmersbachtal
und führt hinunter ins Kinzigtal nach Hausach. Nach steilem Anstieg berührt der Westweg von der Martinskapelle
bis zur Kalten Herberge die Europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Die tief eingeschnittenen Täler
im Westen und die flachen Hochtäler im Osten bilden reizvolle landschaftliche Gegensätze. Vom Titisee, dem größten
Natursee des Schwarzwalds, steigt der Westweg zum höchsten Gipfel des Schwarzwalds, dem Feldberg.
Die waldfreien Kuppen des Feldberggebietes bieten als "subalpine Insel im Mittelgebirge" vielen eiszeitlichen Pflanzen
und Tieren einen Lebensraum.

Am Feldbergerhof gabelt sich der Westweg in eine westliche und eine östliche Strecke. Bis zum Belchen ist die
westliche Variante eine der klassischen Höhenwanderungen des Schwarzwalds mit großartigen Fernblicken.
Der Blauen ist die letzte große Erhebung, bevor es entlang des Kandertals hinunter ins Wiesental und nach Basel geht.
Die östliche Strecke über Herzogenhorn und Weißenbachsattel folgt den Höhen zwischen Wehra- und Wiesental
zur Hohen Möhr. Über den aussichtsreichen Dinkelberg mit Karsterscheinungen wie dem episodischen Eichener See
führt der Weg ins Rheintal und dann ebenfalls nach Basel.



Die Schwarzwald-Tourismus GmbH hat für den Westweg ein Pauschalpaket mit Gepäcktransfer ausgearbeitet.
Weitere Infos hier



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Weitere Infos zu geführten Wanderungen auf dem Westweg gibt es unter
www.westwegwanderung.de


Weitere Infos zum Westweg finden Sie auch hier:

www.westweg.de