Das Wildgehege in Bermersbach

Der ursprüngliche Lebensraum des Rotwildes, wie der Rothirsch meist genannt wird, sind lichte Wälder und die offene Landschaft. Der Rothirsch ist ein reiner Pflanzenfresser. Der tägliche Aktivitätsrhythmus des Rotwildes wird sehr stark von der Dauer der Nahrungsaufnahme und des Wiederkäuens bestimmt. Das Rotwild ist anspruchslos und wenig wählerisch. Es begnügt sich zeitweise auch mit trockenem Gras und nährstoffarmen, zellulosereiche Pflanzenteilen. Oft schält das Rotwild auch die Rinde junger Bäume ab. Weil Rotwild auch harte und zähe Pflanzenteile verdauen kann, zählt man es zu den Raufutterfressern. Es verschmäht aber keineswegs Knospen, Triebe und die nährstoffreichen Waldfrüchte.

In der Kulturlandschaft ist die Zerschneidung und zerstörung der Lebensräume durch Verkehrswege und menschliche Siedlungen die größte Gefahr für das Rotwild. Durch die Bebauung der Talauen wurden dem Rotwild die natürlichen Überwinterungsgebiete genommen. Um in den verbliebenen Rückzugsgebieten die äsungsarme Winterzeit überstehen zu können, muss das Rotwild in vielen Gebieten zusätzlich gefüttert werden.


Das Rotwildgehege in Bermersbach hat eine Größe von drei Hektar und ist besetzt mit einem Rudel von 5 Tieren, bestehend aus einem Hirsch und vier Alttieren (Hirschkühe). Das Wild wird normalerweise morgens zwischen 8.00 und 9.00 Uhr gefüttert, wobei man es am besten von der Aussichtsplattform beobachten kann. Hier finden sich auch weitere Informationen über das Rotwild und seinen Lebensraum. Für Gruppen oder Schulklassen kann nach vorheriger Anmeldung eine Fütterung zu einem anderen Zeitpunkt vereinbart werden.

Aussichtsplattform am Wildgehege


Die Betreuung des Geheges erfolgt durch Theo Schneider, Tel. 07228 - 83 7


Gemeinde Forbach, Landstraße 27, 76596 Forbach
Tourist-Info, Zimmer 1
Tel.: 07228 - 39 0, Fax: 07228 - 39 80
touristinfo@forbach.de, www.forbach.de