Der Ortsteil Gausbach ist ein Dorf der Brunnen. Zahlreich reihen sie sich entlang der Murgtalstrasse oder an den oberhalb des Dorfes liegenden Feldwegen aneinander. Seit einigen Jahren erhalten die Brunnen von regionalen Künstlern neue Akzente durch Skulpturen aus Stein oder Bronze , welche jeweils einen historischen Bezug zu den Brunnen darstellen. Die Schweinchen im Saubrunnen weisen z. B. auf eine enge Gasse hin, durch die der Sauhirt früher die Säue trieb. Eine kleine Hexe am Hexenbrunnen unterhalb des Sportplatzes liegt gemütlich auf ihrem Brunnen an den Ringwiesen, wo der Sage nach einmal die Hexen um einen großen Stein getanzt haben sollen. Andere Installationen weisen mit einem Augenzwinkern auf menschlichen Schwächen hin, wie beim Trunkenbold-Esel am Lindenbrunnen vor dem ehemaligen Gasthaus Linde. Rund um die Brunnen und Installationen wurde ein etwa vier Kilometer langer Wanderweg eingerichtet. Mit der Stadtbahn ist der Brunnenweg leicht zu erreichen. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Forbach. Von hier läuft man in Richtung Gausbach und biegt in der zweiten Einfahrt rechts in die Murgtalstrasse ein. Nach einigen Metern trifft man eine Kreuzgruppe mit Meditations-Stuhl sowie einige Meter weiter gegenüber des Gasthauses Waldhorn den "Gockler-Brunnen". Der Weg ist durchgehend ausgeschildert und endet wieder am Bahnhof Forbach. Als Aus- und Einstieg kann ebenfalls die Stadtbahn-Haltestelle Gausbach genommen werden.





Angebote für geführte Wanderungen auf dem Sagen- oder Brunnenweg
mit Begleitprogramm im Wanderparadies Gausbach



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