Langenbrand gehörte seit 1481, mit der Gründung der Weisenbacher Pfarrei, zum "Weisenbacher Kirchspiel"
und war im kirchlichen Leben bis 1909 mit Weisenbach verbunden.
1909 wurde Langenbrand dann Kuratie und erhielt einen eigenen Seelsorger.
1745 wurde eine erste kleine Kapelle zu Maria Hilf errichtet (heute: Hausfundamente - Oberdorfstr. 2). Bereits 1814
waren erhebliche bauliche Mängel an der für die Bevölkerung viel zu kleinen Kapelle festgestellt worden.
1826 wurden schließlich Pläne für einen Kirchenneubau vorgestellt. Im Jahre 1837 war es so weit,
dass mit dem Neubau begonnen werden konnte. 1840 wurde die alte Kapelle versteigert und abgerissen
und die neue Kirche, St. Valentin, in der Alten Straße im Unterdorf fertiggestellt.
In den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts war auch diese Kirche schließlich zu klein
und unter Pfarrer Heitzmann begannen die Planungen für einen Neubau. 1937, hundert Jahre nach Baubeginn
der alten Kirche, konnte die neue Kirche St.Valentin im Oberdorf eingeweiht werden. Ihre Vorgängerin wurde profaniert
und ist heute in Privatbesitz, nachdem sie viele Jahre als gemeindliche Festhalle gedient hat.