Erst 1858, nach wiederholten Anträgen und langjährigen Auseinandersetzungen, wurde in der Waldkolonie Hundsbach
der Bau einer kleinen Kapelle genehmigt. Schon 1877 wird die Kapelle als baufällig bezeichnet. Die Reparaturkosten
verschlingen mehr als als 20 Jahre zuvor für den Neubau ausgegeben worden war. Immer wieder in den Folgejahren
wird vergeblich um einen Neubau oder die Erweiterung der zu kleinen Kapelle gebeten. 1939, noch vor Kriegsbeginn,
wird dieser Kirchenneubau dann doch in Angriff genommen. Im August wird die alte Kapelle abgerissen und mit den
Fundamentarbeiten begonnen. 1941 brachte der Krieg die Arbeiten dann doch zum Erliegen.
Allerdings wurde sofort nach Kriegsende wieder der Weiterbau angestrebt. 1946 wurde der Grundstein gelegt,
doch erst 1950, nach einer weiteren Stockung, konnte die Kirche geweiht werden.
Ab 1971 wurden in der Kirche zahlreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt.
1992 konnte im Kellergeschoss die Josef's Stub als Pfarrzentrum eingeweiht werden.