Zur Entstehung der Maria-Hilf-Kapelle gibt es verschiedene Sagen. Die Eine berichtet von einem alten Mann, der die Mutter Gottes in schweren Nöten des Kriegs und der Verfolgung um Hilfe angefleht hat. Als Dank für die Errettung hat er den Bau einer Kapelle oben auf dem Berg oberhalb Forbachs gelobt. Eine Andere berichtet, dass die Einwohner Forbachs und Bermersbachs in einer Zeit großer Not die Gottesmutter um Hilfe angefleht hätten. Als Dank für die Rettung gelobten sie den Bau einer Kapelle auf dem Kirren. So sollte es geschehen und man führte das Baumaterial an die vorgesehene Stelle. Am nächsten Morgen war das Material verschwunden und man fand es dort, wo heute die Kapelle steht. Dies wurde als Zeichen gedeutet, die Kapelle auf dem Berge oberhalb Forbachs zu bauen.


Ein genaues Entstehungsdatum der Kapelle ist nicht bekannt. In den Kirchenakten erfährt man, dass 1677 der damalige Pfarrer die Kapelle gründlich reparieren liess, weil sie durch den Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt gewesen sei. Die Kapelle bestand also schon vor 1618, wahrscheinlich schon um 1590. 1667 erhielt die Kapelle eine Glocke. 1682 wurde sie erweitert und 1683 der Erweiterungsbau geweiht. Im Freien war einst eine Kanzel für Predigten.
1972 und 2001 wurde die Kapelle aufwändig saniert.